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nozomi

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Fahrzeug: i-MiEV

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1

Freitag, 9. Januar 2009, 10:15

Das Leben als Autofahrer wird härter...

Seit gestern 8.1.2009 läuft die Vernehmlassung (bis 31.3.2009) zu den vom ASTRA neu vorgeschlagenen Änderungen und Neuerungen im Strassenverkehr.

Ich habe daraus einige vorgeschlagene Neuerungen herauskopiert, u.a. zu den Themen Tuning, Gültigkeitsdauer des Führerausweises, Weiterbildungsobligatorium für alle, Fahren ohne Führerschein, Warnung vor Verkehrskontrollen und Warnung vor Radarkontrollen (ganz heiss, weil das Ende für www.radar.ch und downladbare Internetdienste), Fahren/Parken mit Licht.

Mal sehen, was nach der Vernehmlassung so stehen bleibt und zu Gesetz wird.



Tuning

Zwei weitere Verordnungsänderungen betreffen technische Aspekte von Autos: Die Manipulation der Motorelektronik, welche Leistung, Geräusch oder Abgas verändert (Chip-Tuning), benötigt neu eine Typengenehmigung. In die Pflicht genommen wird sowohl der Halter des Wagens als auch vor allem Personen und Unternehmen, welche das Chip-Tuning anbieten und vornehmen.

Gültigkeit Führerausweis

Art. 15c (neu) Gültigkeitsdauer des Führerausweises

1
Die Gültigkeitsdauer des Führerausweises von nichtberufsmässigen Fahrzeugführern wird wie

folgt festgelegt:

a. bei Personen bis zum vollendeten 50. Altersjahr: auf 10 Jahre;

b. bei Personen ab dem 51. bis zum vollendeten 60. Altersjahr: auf das Erreichen des 60.

Altersjahres, wenn dies eine Gültigkeitsdauer von mehr als 5 Jahren ergibt, sonst auf 5

Jahre;

c. bei Personen ab dem 61. bis zum vollendeten 65. Altersjahr: auf 5 Jahre;

d. bei Personen, ab dem 66. bis zum (vollendeten) 70. Altersjahr: auf das Erreichen des 70.

Altersjahres, wenn dies eine Gültigkeitsdauer von mehr als 2 Jahren ergibt, sonst auf 2

Jahre;

e. bei Personen ab dem 71. Altersjahr : auf 2 Jahre;

f. bei Personen ab dem 81. Altersjahr: auf 1 Jahr.

Strassenverkehr

4

Variante
(ohne Zwischenschritt bei 65-jährig).

a. bei Personen, bis zum (vollendeten) 60. Altersjahr: auf 10 Jahre;

b. bei Personen, ab dem 61. bis zum (vollendeten) 70. Altersjahr: auf das Erreichen des 70.

Altersjahres, wenn dies eine Gültigkeitsdauer von mehr als 2 Jahren ergibt, sonst auf 2

Jahre;

c. bei Personen ab dem 71. Altersjahr: auf 2 Jahre;

d. bei Personen ab dem 81. Altersjahr: auf 1 Jahr.

2
Die Gültigkeitsdauer nach Absatz 1 Buchstaben a – d wird jeweils auf Gesuch des Ausweisinhabers

hin verlängert, wenn dieser die vom Bundesrat vorgeschriebene Weiterbildung besucht

und ab dem 40. Altersjahr zusätzlich seine Fahreignung mittels Sehtest und Selbstdeklaration

nachgewiesen hat.

3
Die Gültigkeitsdauer nach Absatz 1 Buchstaben e und f wird jeweils auf Gesuch des Ausweisinhabers

hin verlängert, wenn dieser die vom Bundesrat vorgeschriebene Weiterbildung besucht

und seine Fahreignung mittels einer vertrauensärztlichen Untersuchung nachgewiesen hat.

4
Die Gültigkeitsdauer des Führerausweises von berufsmässigen Fahrzeugführern wird wie folgt

festgelegt:

a. bei Personen bis zum (vollendeten) 50. Altersjahr: auf 5 Jahre;

b. bei Personen ab dem 51. bis zum 67. Altersjahr: auf 3 Jahre;

c. bei Personen ab dem 68. bis zum 70. Altersjahr: auf das Erreichen des 70. Altersjahres,

wenn dies eine Gültigkeitsdauer von mehr als 2 Jahren ergibt, sonst auf 2 Jahre;

d. bei Personen, ab dem 71. Alterjahr: auf 2 Jahre;

e. bei Personen ab dem 81. Altersjahr: auf 1 Jahr.

5
Die Gültigkeitsdauer nach Absatz 4 wird jeweils auf Gesuch des Ausweisinhabers hin verlängert,

wenn dieser die vom Bundesrat vorgeschriebene Weiterbildung besucht und seine Fahreignung

mittels eines vertrauensärztlichen Zeugnisses nachgewiesen hat.

6
Die kantonale Behörde kann die Gültigkeitsdauer verkürzen, wenn die Fahreignung wegen bestehender

Beeinträchtigungen häufiger kontrolliert werden muss.

7
Führerausweiskategorien für Motorfahrzeuge, die mehr als acht Sitzplätze ausser dem Führersitz

aufweisen, verfallen mit dem Erreichen des 70. Altersjahres des Inhabers.

Variante
:

7
Führerausweiskategorien für Motorfahrzeuge, die mehr als acht Sitzplätze ausser dem Führersitz

aufweisen, verfallen mit dem Erreichen des 75. Altersjahres des Inhabers.

Kommentar: Für die Verlängerung der Gültigkeit des Führerausweises muss nach zehn Jahren jeweils 1 Tag Fortbildungskurs absolviert werden (Weiterbildungsobligatorium).
[b]
Datenaufzeichnung für Raser

Art. 17a (neu) Einbau von Datenaufzeichnungsgeräten

1
Wird der Führerausweises gestützt auf Artikel 16b Absatz 2 Buchstabe e oder f, 16c Absatz 2

Buchstabe c oder d oder 16d Absatz 1 Buchstabe c wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

oder Nichtanpassung der Geschwindigkeit an die Verkehrsverhältnisse entzogen,

so darf die betroffene Person nach der Wiedererteilung des Ausweises während fünf Jahren nur

Fahrzeuge führen, die mit einem Datenaufzeichnungsgerät ausgerüstet sind.

Einziehen, vernichten von Fahrzeugen

Art. 90a (neu) Einziehung von Motorfahrzeugen

1
Der Richter kann die Einziehung eines Motorfahrzeugs anordnen, wenn:

a. damit eine grobe Verkehrsregelverletzung in skrupelloser Weise begangen wurde; und

b. die Einziehung notwendig ist, um den Täter vor weiteren groben Verkehrsregelverletzungen

abzuhalten.

2
Er kann anordnen, dass das eingezogene Motorfahrzeug vernichtet wird.

Art. 95 Ziff. 1 und 1
bis

1. Wer ohne den erforderlichen Führerausweis ein Motorfahrzeug führt,

wer ohne Lernfahrausweis oder ohne die vorgeschriebene Begleitung Lernfahrten ausführt,

wer ein Motorfahrzeug einem Führer überlässt, von dem er weiss oder bei pflichtgemässer

Aufmerksamkeit wissen kann, dass er den erforderlichen Ausweis nicht hat,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

1bis. Wer die mit dem Ausweis im Einzelfall verbundenen Beschränkungen oder Auflagen missachtet,

wer bei einer Lernfahrt die Aufgabe des Begleiters übernimmt, ohne die Voraussetzungen zu

erfüllen,

wer ohne Fahrlehrerbewilligung berufsmässig Fahrunterricht erteilt,

wird mit Busse bestraft.
[/b]

nozomi

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2

Freitag, 9. Januar 2009, 10:16

Teil 2 von "das Autofahren wird härter"



Warnen vor Verkehrskontrollen, Radarwarnvorrichtungen


Art. 98a (neu) Warnungen vor Verkehrskontrollen

1. Wer Geräte oder Vorrichtungen, die dazu bestimmt sind, die behördliche Kontrolle des Strassenverkehrs

zu erschweren, zu stören oder unwirksam zu machen, einführt, durchführt, anpreist,

weitergibt, verkauft, sonst wie abgibt oder überlässt, in Fahrzeuge einbaut, darin mitführt,

an ihnen befestigt oder in irgendeiner Form verwendet,

wer beim Einführen, Anpreisen, Weitergeben oder Verkaufen von solchen Geräten oder Vorrichtungen
Hilfe leistet (Art. 25 StGB
6),
wird mit Busse bestraft.

2. Die Kontrollorgane stellen solche Geräte oder Vorrichtungen sicher; der Richter verfügt die

Einziehung und Vernichtung.

3. Wer öffentlich vor behördlichen Kontrollen des Strassenverkehrs warnt,

wer einen Dienst anbietet, mit dem vor solchen Kontrollen gewarnt wird,

wird mit Busse bestraft.

4. In schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.



[b]Zentralschweizerisches Register für Verkehrssünder

VI. Titel: Register

Art. 104 Abs. 2 - 4 und 6 (neu)
2 Auf elektronischem Weg melden dem Bundesamt für Strassen (ASTRA):
a. die Polizeiorgane: Strassenverkehrsunfälle, bei denen Personen getötet oder verletzt worden
sind, sowie Unfälle, für die das Nationale Versicherungsbüro oder der Nationale Garantiefonds
haften müssen;
b. die Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherer: alle Strassenverkehrsunfälle, für die sie entschädigungspflichtig
sind.
[i]
Art. 104b Abs. 2, 6 Bst. g und 7
2 Das Register dient:a. der Erfüllung folgender gesetzlicher Aufgaben:
1. Erteilung von Lernfahr- und Führerausweisen sowie von Fahrlehrerbewilligungen;
2. Durchführung von Administrativ- und Strafverfahren gegen Fahrzeugführer;
3. Erstellung der Statistik der Administrativmassnahmen;
b. der Festsetzung der Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherungsprämien durch die Versicherer.6 Der Bundesrat legt die Einzelheiten fest, insbesondere:
g. die Stellen, denen im Einzelfall Daten bekannt gegeben werden können;7 Im Rahmen der Verfahren betreffend die Konzessionen und Bewilligungen für die Personenbeförderung
sowie die Zulassung als Strassentransportunternehmung kann das Bundesamt für Verkehr
durch ein Abrufverfahren Einsicht in das Register nehmen.[i]
Art. 104c Abs. 2 Bst. a und d, 6 Bst. i (neu) und 72 Das Register dient der Erfüllung folgender gesetzlicher Aufgaben:
a. Erteilung von Lernfahr- und Führerausweisen und von Fahrlehrerbewilligungen;
[/i][/i]
[/b]
[i][i]

Beleuchtung von Fahrzeugen, Tagfahrlicht, Parklicht
[i]
[/i][/i][/i]


[i][i][i]Art. 41 Abs. 1 und 21 Während der Fahrt müssen Motorfahrzeuge stets beleuchtet sein, die übrigen Fahrzeuge nur
vom Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle sowie bei schlechten Sichtverhältnissen.
Der Bundesrat kann für bestimmte Fälle Rückstrahler an Stelle von Lichtern vorsehen.2 Abgestellte Motorfahrzeuge und mehrspurige nicht motorisierte Fahrzeuge müssen vom Beginn
der Abenddämmerung bis zur Tageshelle sowie bei schlechten Sichtverhältnissen beleuchtet sein,
ausser auf Parkplätzen oder im Bereich einer genügenden Strassenbeleuchtung.
[/i][/i][/i]

3

Freitag, 9. Januar 2009, 11:11


Abgestellte Motorfahrzeuge und mehrspurige nicht motorisierte Fahrzeuge müssen vom Beginn
der Abenddämmerung bis zur Tageshelle sowie bei schlechten Sichtverhältnissen beleuchtet sein,
ausser auf Parkplätzen oder im Bereich einer genügenden Strassenbeleuchtung.


haha also vorallem der letzte Satz find ich wurde viel überlegt von denen... wobei immer mit licht fahren wär ich absolut dafür!
aber die Radarwarnungen zunichte machen wäre sehr schade und wird auf grossen Wiederstand treffen...

greets
SOMMER

Fabe

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4

Freitag, 9. Januar 2009, 11:25


Abgestellte Motorfahrzeuge und mehrspurige nicht motorisierte Fahrzeuge müssen vom Beginn
der Abenddämmerung bis zur Tageshelle sowie bei schlechten Sichtverhältnissen beleuchtet sein,
ausser auf Parkplätzen oder im Bereich einer genügenden Strassenbeleuchtung.


haha also vorallem der letzte Satz find ich wurde viel überlegt von denen... wobei immer mit licht fahren wär ich absolut dafür!
aber die Radarwarnungen zunichte machen wäre sehr schade und wird auf grossen Wiederstand treffen...

greets
SOMMER


In Deutschland gibts ja das Radarwarnverbot bereits! Dort heissts dann einfach im Radio: AB A81 höhe Singen läuft ein Reh auf der Strasse! :D

5

Freitag, 9. Januar 2009, 11:25

Zitat

wird auf grossen Wiederstand treffen...
Und das bei einigen der o. genannten Punkte, so vermute ich! Deshalb sind es ja nur Vorschläge, ich sehe dem ganzen relativ entspannt entgegen...

Gruess

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Dino

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6

Freitag, 9. Januar 2009, 12:48

RE: Teil 2 von "das Autofahren wird härter"





3. Wer öffentlich vor behördlichen Kontrollen des Strassenverkehrs warnt,

wer einen Dienst anbietet, mit dem vor solchen Kontrollen gewarnt wird,

wird mit Busse bestraft.

4. In schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.




Ob da wohl auch Forenbeiträge drunter fallen?

Also VORSICHT, demnächst könnte vielleicht der orangeweisse BMW vor der Tür stehen um den PC abzuholen...
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"Andere müssen sich selbst Experten nennen, bei uns tun es die Kunden."
Anfragen lohnt: OEM Mitsubishi Teile zu super Nettopreisen und mit Garantie!

7

Freitag, 9. Januar 2009, 13:12

In Deutschland gibts ja das Radarwarnverbot bereits! Dort heissts dann einfach im Radio: AB A81 höhe Singen läuft ein Reh auf der Strasse!


haha :D dieser Spruch im Radio einfach Weltklasse :thumbsup:

8

Freitag, 9. Januar 2009, 16:50

RE: RE: Teil 2 von "das Autofahren wird härter"






3. Wer öffentlich vor behördlichen Kontrollen des Strassenverkehrs warnt,

wer einen Dienst anbietet, mit dem vor solchen Kontrollen gewarnt wird,

wird mit Busse bestraft.

4. In schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.





Ob da wohl auch Forenbeiträge drunter fallen?

Also VORSICHT, demnächst könnte vielleicht der orangeweisse BMW vor der Tür stehen um den PC abzuholen...
habe schon eine Lösung wenn das eingeführt werden sollte. Wer zu dieser Zeit dann Arbeitslos ist oder Ferien hat, geht in Ehren des Forum für uns ins Gefengnis :D

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9

Freitag, 9. Januar 2009, 20:29

was heisst denn auf widerstand stossen? ich glaube nicht, dass diese vorschläge vors volk kommen werden. und wenn, dann beziehen sich wieder alle ach so gescheiten politiker auf die raser und das denen unbedingt das handwerk gelegt werden muss mit allen mitteln.
Wieso pfeiffen wenn man auch rülpsen kann?

nozomi

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10

Freitag, 9. Januar 2009, 21:13

Die Vernehmlassung erfolgt bei den Kantonen, den Parteien, den Interessenvertretern usw. http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents…ssatenliste.pdf

Es gibt dazu keine Volksbefragung. Es sind auch nicht "nur" Vorschläge, sondern fertig ausformulierte Gesetzes- und Verordnungstexte. Alles was in der Vernehmlassung nicht abgelehnt wird, wird genau so rechtskräftig werden.

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11

Samstag, 10. Januar 2009, 07:46

wird glaube ich wirklich langsam zeit, dass eine autofreundliche partei gegründet wird. ansonsten artet die ganze sache noch völlig aus :D
Wieso pfeiffen wenn man auch rülpsen kann?

12

Samstag, 10. Januar 2009, 11:08

wird glaube ich wirklich langsam zeit, dass eine autofreundliche partei gegründet wird. ansonsten artet die ganze sache noch völlig aus :D


röschel bist du dann der Parteipresident? :D

13

Samstag, 10. Januar 2009, 15:11

Die neue Regelung betreffend der Gueltigkeit des Fahrausweises finde ich gut!
Es sollen endlich die aelteren Lenker auf die Faehigkeit ein Auto zu fuehren getestet werden!

Betreffend dem Tuning :
Da koennen sich die Leute gluecklich schaetzen, welche etwas mehr fuer ein Map inkl. DTC Gutachten
bezahlt haben! ;) Mit dieser Regelung werden sich die Tuner in der Schweiz sehr schnell anpassen muessen und
eben auch demenstprechend Gutachten zur Verfuegung stellen muessen. Versicherungstechnisch hat es bis jetzt
auch nicht anders ausgesehen. Stellt die Versicherung markante Manipulationen am Fahrzeug fest,
welche nicht eingetragen wurden, wird es schnell sehr teuer im Schadensfall.

Radarwarner : Radio7 bringt nach wie vor offizielle Radarwarnungen jede halbe Stunde fuer den Sueddeutschen Raum und angrenzende Schweiz.
Da redet niemand von irgendwelchen Tieren auf der Strasse, sondern da wird Kartext geredet!! :)
http://www.radio7.de/trafficReports.php

Ansonsten schauen wir mal, wie die endgueltigen Regelungen aussehen werden...

14

Sonntag, 11. Januar 2009, 13:35

@ stevee
ja wenn du als mein sekretär arbeitest 8)

@ bash
die möglichkeit ältere leute zur abklärung der fahrtauglichkeit zu schicken gibt es bereits jetzt. versteht mich jetzt nicht falsch denn ich hasse diejenigen die kaum 50km/h fahren auch. aber warum sollten die älteren leute alle par jahre für ihre verhältnisse viel geld in die hand nehmen bloss um zu bestätigen, dass sie noch fahren können? ab wann wird kein führerschein mehr ausgestellt? das nimmt mich wunder. wenn sie die prüfung bestehen, denkst du dann fahren sie schneller und viel sicherer? wohl kaum.
betreffend dem tuning. es werden wieder mal diejenigen bestraft, die ihren verstand im strassenverker gebrauchen. denkst du, dass die versicherung den schaden übernimmt wenn ein DTC gutachten vorliegt? das denke ich nicht. es wird wie bis anhin die, korrigiert mich wenn ich falsch liege, 20% leistungssteigerung erlaubt sein. alles was darüber ist wird im schadensfall auf den versicherungsnehmer abgewälzt.
Wieso pfeiffen wenn man auch rülpsen kann?

tschaga

unregistriert

15

Montag, 12. Januar 2009, 00:02

Zitat

Die neue Regelung betreffend der Gueltigkeit des Fahrausweises finde ich gut!
Es sollen endlich die aelteren Lenker auf die Faehigkeit ein Auto zu fuehren getestet werden!


Davon werden aber nicht nur die älteren Personen betroffen sein...

Zitat

Die Gültigkeitsdauer des Führerausweises von nichtberufsmässigen Fahrzeugführern wird wie
folgt festgelegt:

a. bei Personen bis zum vollendeten 50. Altersjahr: auf 10 Jahre;


Also, wenn du mit 20 den Fahrausweis machst, darfst du bei 30, 40 und 50 diese Tests durchgehen. Mann darf mich eines besseren belehren wenn dies nicht so ist.

Für Berufsmässige Fahrzeugführer...

Zitat

Die Gültigkeitsdauer des Führerausweises von berufsmässigen Fahrzeugführern wird wie folgt
festgelegt:

a. bei Personen bis zum (vollendeten) 50. Altersjahr: auf 5 Jahre;



Jedoch... :sleeping: :sleeping:

Sowas kann und wird nicht angenommen werden. Einfach nur 8|

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16

Montag, 12. Januar 2009, 07:03

@ tschaga
ja so sollte es wohl gedacht sein. die fahrlehrer reiben sich schon die hände. ich sehe einfach den sinn nicht ein, warum man mit 30 weniger gut fahren kann als wenn man die prüfung gerade gemacht hat. einfach nur geldmacherei und schwachsinnig :thumbdown:
Wieso pfeiffen wenn man auch rülpsen kann?

17

Montag, 12. Januar 2009, 07:11

So ein Misst, ich hätte doch Fahrlehrer werden sollen! 8|

Ist ja auch kein Wunder, immer diese Raser!!! ;)
Lieber Weber im Ohr als Lader im A****

Gruss

18

Montag, 12. Januar 2009, 08:34

@Roeschel

Die 20% Regelung sollte nach meinem Wissen mit einem DTC Gutachten ab der eingetragenen neuen Leistung zum Zuge kommen.
Die Versicherung sollte in einem Schadensfall nicht Originalleistung nehmen duerfen. Fuer irgendwas macht man ja ein solches DTC
um legal unterwegs zu sein.

Ja klar ist es eher nicht so toll, wenn man mit 30,40,50 einen solchen Test machen muss.
Anderseits ist auch fair gegenueber den Senioren, wenn man solche Tests auch schon vorher machen muss.
Es kann sich in 10 Jahren viel an der Gesundheit aendern (Sehkraft, Ohren, Gesundheit,...), welche Anpassungen
benoetigen oder gar eine Fahruntuechtigkeit nach sich zieht.
Wenn ich das richtig intepretiert habe, machst Du nicht nochmal die normale Fahrpruefung, sondern unterziehst Dich
nur einem Fahrtuechtigkeitscheck. Vielleicht wird man noch die neuen Strassenverkehrsgesetzte lernen muessen.
Auch hier sehe ich das nicht nur negativ. Steh mal an einen Kreisel und beobachte, wie viele aeltere Autofahrer immer noch
nicht wissen, wie man sich an einem Kreisel verhaellt. Viele Blinken falsch oder gar nicht, stehen ewigs am Kreisel und getrauen sich kaum
da rein zu fahren oder fahren einfach rein und nehmen Dir den Vortritt... usw usw...

Aber es ist schon so, Mehrkosten werden wir alle damit haben. Da ist natuerlich nicht toll.
Aber ehrlich, mir ist so eine Regelung 1000x mal lieber, als dass sie unser Auto einziehen und verschrotten duerfen.
Klar ist waere diese Regelung hauptsaechlich gegen die Raser gerichtet, aber wie schnell kann es jeden erwischen.
Man muss ja kein extremer Raser sein, es wird wohl reichen, wenn man z.B auf der Autobahneinfahrt im falschen Moment mal kurz aufs Gas drueckt... :(

Fabe

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19

Montag, 12. Januar 2009, 09:13

Die 20% Regelung sollte nach meinem Wissen mit einem DTC Gutachten ab der eingetragenen neuen Leistung zum Zuge kommen.
Die Versicherung sollte in einem Schadensfall nicht Originalleistung nehmen duerfen. Fuer irgendwas macht man ja ein solches DTC
um legal unterwegs zu sein.


Ich denke im Falle eines Unfalles bringt einem das DTC Gutachten leider nichts! Das läuft ab wie bei Beiblättern für Auspuffanlagen, viele haben eins, doch wenn man kontrolliert wird sind 70% zu laut und demnach illegal.

Auch bei den DTC Gutachten für Leistungssteigerungen wird schon "Schabbernack" betrieben. Kann mir gut vorstellen das einige Ihr Auto dort mappen lassen wos diese DTC Gutachten gibt! Danach fährt man aber einfach zum nächsten Ecutekanbieter und lässt das Auto nachmappen. Voila...schon hab ich 360 PS mit DTC! ;)

Oder will mir wirklich jemand erzählen das er für 310 PS und 400Nm ( EVO VIII) über 2000.- bezahlt? Diese Leistung erreicht man schon fast mit einer guten Catbackanlage!!!

Das läuft gleich wie bei den Auspuffanlagen! Wenns zu laut ist, ists zu laut und illega mit oder ohne Beiblatt! Dasselbe bei der Leistungsteigerung! Hast du mehr PS als angegeben ists illegal ob mit oder ohne DTC!!!

nozomi

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20

Montag, 12. Januar 2009, 09:44

Die neue Vorschrift zur Typenprüfung für Tuner wird vermutlich etwa so in die Praxis umgesetzt, dass man beim regulären, periodischen Vorführen auf der MFK zusätzlich eine aktuelle schriftliche Bestätigung des Tuners vorweisen muss, dass das Auto der typengeprüften Tuning-Version entspricht. Diese Bestätigung müsste der Tuner unmittelbar vor dem MFK-Termin ausfüllen und würde natürlich darauf behaftet.

Etwas ähnliches ist mir bereits früher einmal passiert, als meine Werkstatt der MFK gegenüber schriftlich bestätigen musste, dass mein Subaru STI nicht getunt sei. Der eigentliche Grund liegt darin, dass die MFK ohne Prüfstand keine Leistungstests machen kann und wohl auch nie machen wird, weil sonst Haftpflichtprobleme enstehen, wenn beim Leistungstest der Motor kaputt geht.

Ob in Zukunft ein Chip-Tuner bereit ist, so eine schriftliche Bestätigung für die MFK auszufüllen, wenn er das Auto nicht genau kennt, wage ich zu bezweifeln. Im übrigen lässt sich ja bei vielen Steuergeräten (ECU) auslesen, wann zuletzt etwas verändert wurde.

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